Nachdem in Part 1 schon die Isolierung und die Bodenplatte verbaut wurden, konnten wir nun mit der Planung des Innenraumes starten. Zuerst haben wir den Innenraum ausgemessen und alle Maße auf Milimeterpapier übertragen.  Nun konnten wir ein bißchen rumspinnen. Die Küche sollte auf jeden Fall in die Schiebetüre und das Bett hinten quer. Der Rest, bestehend aus Sitzgelegenheit, Tisch und Wandschränken, hat sich dann eigentlich recht logisch ergeben, sodass wir am Ende auf eine finale Raumaufteilung gekommen sind. Diese wurde dann sauber im Adobe Illustrator erstellt und diente zusammen mit den Milimeterpapier-Scribbles als Vorlage für alles Weitere.

Ausbau-Oben_1024px
Ansicht von oben
Ausbau-Frontal_1024px
Seitenansicht

Der richtige Ausbau fing mit dem Bett an, da wir den Camper schon vor der kompletten Fertigstellung nutzen wollten. Ohne Sitzbank und Küche lässt es sich noch aushalten, ohne Bett eher nicht 😉

Für die Unterkonstruktion des Bettes habe ich mit Kanthölzern Rahmen gebaut und diese noch gegeneinander abgestützt. Die fertigen Rahmen wurden dann direkt mit der Bodenplatte verschraubt und zusätzlich noch mit Winkeln am Boden befestigt (lieber a weng mehr Spaxe verballern).

Citroen-Jumper_Bett_Vorbereitung-1
Die vorbereiteten Rahmen
Citroen-Jumper_Bett_Einbau-1
Die ersten beiden Rahmen stehen
Citroen-Jumper_Bett_Einbau-3
Detailansicht der Unterkonstruktion

Als Deckplatte der Ebenen kam eine 12 mm Multiplexplatte zum Einsatz und die zweite Ebene wurde genau wie die Erste gebaut, nur nicht so hoch. So haben wir genug Stauraum unter der Liegefläche und kommen trotzdem noch bequem von vorne ins Bett. Die obere Platte habe ich gelocht um der Matratze das Atmen zu ermöglichen. Um keinen Stauraum zu verschwenden wurden am Kopf- und Fußende der Liegefläche noch zwei Klappen eingebaut. Dort lassen sich jetzt prima Seile oder Campingstühle verstauen.

Citroen-Jumper_Bett_Einbau-2
Die zweite Ebene steht
Citroen-Jumper_Bett_Einbau-4
Detailansicht der linken Klappe

Damit die Klappen an der Fahrzeugwand aufliegen können habe ich in die Seitenholme Löcher gebohrt, Nietmuttern eingepresst und eine Dachlatte angebracht. Jetzt liegen die Klappen perfekt plan auf.
Als nächstes waren die Schubladen hinten und der Küchenblock dran. Dazu im nächsten Post mehr 🙂